Unterlagen für die Einordnung
Eine geordnete Bestandsaufnahme zeigt früh, was bereits belastbar ist und welche Informationen noch fehlen.
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01 · Eigentum und Grundstück zuerst klären
Beginnen Sie mit einem aktuellen Grundbuchauszug und einer Flurkarte. Stimmen Eigentümer, Flurstück und Anschrift überein? Notieren Sie eingetragene Rechte, bekannte Baulasten und offene Fragen zur Erschließung, ohne deren rechtliche Wirkung selbst vorwegzunehmen.
02 · Gebäudeunterlagen zeitlich ordnen
Legen Sie Bauzeichnungen, Genehmigungen, Wohnflächenberechnung und Energieausweis zusammen. Ergänzen Sie Modernisierungen mit Jahr, Umfang und vorhandenen Rechnungen. So bleibt erkennbar, was ursprünglich gebaut und was später verändert wurde.
03 · Nutzung und Verträge sichtbar machen
Bei Vermietung gehören Mietvertrag, Miethöhe, Betriebskostenübersicht und bekannte Vereinbarungen in die Bestandsaufnahme. Wohnrechte oder andere Nutzungsabreden sollten ebenfalls benannt werden. Sensible Unterlagen müssen für eine erste Anfrage noch nicht hochgeladen werden.
04 · Zustand konkret statt pauschal beschreiben
Notieren Sie bekannte Schäden, ausstehende Arbeiten und Besonderheiten nach Bauteilen: Dach, Fassade, Fenster, Heizung, Leitungen und Innenausbau. Eine sachliche Beschreibung hilft mehr als eine allgemeine Einstufung wie „gut“ oder „renovierungsbedürftig“.
05 · Fehlendes als offene Aufgabe markieren
Erstellen Sie zum Schluss zwei Listen: vorhanden und noch zu klären. Fehlende Dokumente sind kein automatisches Werturteil. Für verbindliche Rechts-, Flächen- oder Wertfragen sind die jeweils zuständigen Fachleute und Originalnachweise erforderlich.
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